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    Nachricht vom 13.06.17 | protekt

    Konferenz und Fachausstellung protekt: Schutz kritischer Infrastrukturen im Fokus

    Kritische Infrastrukturen sind in jüngster Zeit aufgrund ihrer Bedeutung für Staat und Gesellschaft immer stärker in den Fokus sicherheitsspezifischer Diskussionen gerückt. Neben der Sicherheit von IT-Systemen richtet sich das Augenmerk auch auf gezielte Maßnahmen zum Schutz vor physischen Gefahren. Die Konferenz und Fachausstellung protekt (21. und 22. Juni 2017 in der KONGRESSHALLE am Zoo Leipzig) widmet sich beiden Aspekten. In Vorträgen werden sowohl Details beleuchtet, als auch übergreifende Themen ausführlich behandelt.

    Mit der Kombination aus Plenarvorträgen in der Konferenz und praktischen Lösungen in der Ausstellung bildet die protekt eine ideale Informations- und Austauschplattform für Betreiber kritischer Infrastrukturen. Die protekt spricht Entscheider und Sicherheitsverantwortliche aus den KRITIS-Sektoren Energie, Wasser, Informations- und Kommunikationstechnik, Gesundheit, Transport und Verkehr, Finanz- und Versicherungswesen, Ernährung sowie Medien und Kultur an.

    Das Konferenzprogramm bietet eine Plattform für Wissenstransfer und Vernetzung. Es zeigt die gesetzlichen Anforderungen auf und erläutert anhand konkreter Beispiele, was diese praktisch bedeuten und wie sie im Zusammenspiel der Akteure bewältigt werden können. Darüber hinaus werden Themen wie Bedrohungsszenarien, Krisenkommunikation, Managementprozesse oder die Personalauswahl für sensible KRITIS-Bereiche behandelt. In parallelen Tracks für die IT- und physische Sicherheit stehen jeweils Maßnahmen zu Krisenvorsorge, -management und -bewältigung im Fokus

    Dazu zählt beispielsweise die Umsetzung des IT-Sicherheitsgesetzes, dessen neue Verordnung in Kürze in Kraft tritt. Mit der Änderungsverordnung wird das IT-Sicherheitsgesetz auf die Sektoren "Finanz- und Versicherungswesen", "Gesundheit" sowie "Transport und Verkehr" ausgeweitet. Bereits seit Anfang Mai des vergangenen Jahres sind die Regelungen für die Sektoren "Energie", "Informationstechnik und Telekommunikation", "Wasser" und "Ernährung" bindend. Von der Verordnung betroffene Betreiber sind mit Inkrafttreten unter anderem verpflichtet, dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) innerhalb von zwei Jahren die Einhaltung eines Mindeststandards an IT-Sicherheit nachzuweisen.

    Dazu passend berichtet Benjamin Honisch, Referat Kritische Infrastrukturen im Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, über Erfahrungen und Ausblicke zum IT-Sicherheitsgesetz. Auch der Vortrag "Auswirkungen des IT-SiG auf die Krankenhäuser – Rahmenbedingungen und Herausforderungen" von Thorsten Schütz, Leiter IT und Betriebsorganisation im Klinikum Itzehoe, gewinnt im Licht der aktuellen Änderungsverordnung noch einmal an Aktualität. Ein weiteres Highlight ist der Round Table "KRITIS im Spannungsfeld von Regulation und Wirtschaftlichkeit", an dem Vertreter von Bund, Ländern, Kommunen und KRITIS-Betreibern teilnehmen.

    In der begleitenden Fachausstellung der protekt präsentieren renommierte Hersteller und Anbieter von Sicherheitslösungen praxiserprobte und innovative Produkte und Dienstleistungen. Dazu zählen etwa IP-basierte Sicherheitssysteme, integrierte IT-Lösungen, individuelle IT-Sicherheitskonzepte, Risikomanagement, Internet-Service-Provider, Grundstücksschutz sowie Zufahrts- und Zutrittskontrolle.

    Über die protekt
    Als jährlicher Treffpunkt zum Schutz kritischer Infrastrukturen (KRITIS) thematisiert die protekt Bedrohungsszenarien und Lösungsansätze, die sich sowohl mit der physischen, als auch der IT-Sicherheit befassen. Nach der erfolgreichen Premiere 2016, findet die protekt am 21. und 22. Juni 2017 zum zweiten Mal statt. Ziel der Konferenz mit Fachausstellung ist es, zur Prävention von Unglücksfolgen beizutragen und die Akteure der verschiedenen KRITIS-Sektoren, Regulatoren sowie Sicherheitsindustrie und -dienstleister besser zu vernetzen. Aufgrund der hohen, übergreifenden Bedeutung des Themas haben der Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière und der Sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich die Schirmherrschaft über protekt übernommen. Ideelle Träger sind der Bundesverband Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft e.V. (ASW) und der Verband für Sicherheitstechnik e.V. (VfS). Als Partner der Veranstaltung steht der Leipziger Messe die DATAKONTEXT GmbH zur Seite. Die protekt findet jährlich in der KONGRESSHALLE am Zoo Leipzig statt. Die Veranstaltung beinhaltet eine Konferenz, Vortrags-Tracks und eine begleitende Fachausstellung, bei der sich Anbieter von Lösungen für IT- und physische Sicherheit präsentieren.

    Kontakt für Partner und Kunden:
    Ekkehard Trümper, Projektdirektor
    Telefon: +49 (0)341 / 678 82 11
    Telefax: +49 (0)341 / 678 82 12
    E-Mail: e.truemper@leipziger-messe.de


    Ansprechpartner für die Presse

    PR / Pressesprecher
    Herr Felix Wisotzki
    Telefon: +49 (0)3 41 / 678 65 34
    Fax: +49 (0)3 41 / 678 16 65 34
    E-Mail: f.wisotzki@leipziger-messe.de


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